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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wenn Sie eine Immobilie besitzen die Sie vermieten, schreiben Sie diese in der Regel mit 2% (über 50 Jahre) bzw. 2,5% bei Gebäudebaujahr vor 1925 (über 40 Jahre) jährlich steuerlich ab. Als Basis dient der Gebäudewert, also der Kaufpreis der Immobilie inkl. Kaufnebenkosten und möglicher Herstellungskosten, sofern die Immobilie in sehr schlechtem Zustand war, abzgl. des Bodenwertes. Diese Abschreibung (Afa) lässt sich im Rahmen der Steuererklärung ansetzen und reduziert die zu versteuernden Mieteinnahmen ähnlich wie beispielsweise Ihre Zinskosten für die Immobilienfinanzierung oder Ihre Reparaturkosten bzw. Erhaltungsaufwendungen, die sich ebenfalls in Abzug bringen lassen. Als Vermieter haben Sie somit ein Interesse daran, dass die Abschreibung möglichst hoch angesetzt wird, damit die Steuerersparnis möglichst groß ausfällt und Ihre Liquidität steigt. Auf Grund des weiter unten beschrieben Gerichtsurteils besteht nun die Möglichkeit, Ihrer Abschreibung zu erhöhen, sofern Sie plausibel darlegen können, dass die Restnutzungsdauer Ihrer Immobilie kürzer als die angenommen 50 bzw. 40 Jahre ist. Gerade bei älteren Gebäuden die nicht innerhalb der letzten 15 Jahre umfangreich saniert worden sind, ist dies im Rahmen einer entsprechenden Berechnung der Restnutzungsdauer plausibel aufzeigbar. Diese Berechnung führen wir anhand der maßgebenden Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) für Sie aus. Wir berechnen die Restnutzungsdauer Ihrer Immobilie gemäß der Vorgaben und erstellen ein entsprechendes Gutachten, dass zur Vorlage bei Ihrem Steuerberater bzw. dem Finanzamt als Nachweis verwendet werden kann. Unsere Gutachten werden nachweislich von den Finanzämtern akzeptiert und die höhere Abschreibung ist somit realisierbar. In vielen Fällen ergeben Sie somit enorme Ersparnisse für unsere Kunden, wie auch die Beispielrechnung auf der Startseite aufzeigt.

Im Einkommensteuergesetz (EStG) wird im §7 die Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung geregelt. Im Absatz 4 Satz 2 heißt es "so können anstelle der Absetzungen nach Satz 1 die der tatsächlichen Nutzungsdauer entsprechenden Absetzungen für Abnutzung vorgenommen werden". In Verbindung mit dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 28. Juli 2021 (Aktenzeichen IX R 25/19) ist damit Rechtssicherheit geschaffen worden. Nachgeordnete Finanzgerichte entscheiden entsprechend (so z.B. das Finanzgericht Münster am 27. Januar 2022 (Aktenzeichen 1 K 1741/18 E). 

Jede Immobilie besitzt eine erwartete Lebensdauer. Wird von der Restnutzungsdauer gesprochen, dann ist damit genau dieser Zeitrahmen gemeint, in dem Ihr Gebäude noch wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden kann. Eine Restnutzungsdauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig und kann sich dementsprechend auch verlängern. 
Im Gegenzug dazu kann ein Gebäude auch an der Restnutzungsdauer einbüßen, wenn Maßnahmen zur Instandhaltung nicht vorgenommen werden. Eine Überprüfung kann sich wirtschaftlich gesehen sehr lohnen.

Die Ermittlung der Nutzungsdauer orientiert sich an § 4 Abs. 3 Satz 1 Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV). Ausgehend vom Gebäudealter/Baujahr werden wesentliche Modernisierungsmaßnahmen berücksichtigt und beeinflussen die Restnutzungsdauer. Modernisierungen sind Maßnahmen, die eine wesentliche
Verbesserung der Nutzungsverhältnisse oder wesentliche
Einsparungen von Energie bewirken. Dies können beispielsweise neue Fenster, eine sparsame Heizung, ein gedämmtes Dach, eine isolierte Fassade, neue Leitungen oder sanierte Badezimmer sein. Relevant sind die Maßnahmen der letzten 20 Jahre.

Die Berechnung lohnt sich nur, wenn Sie Mieteinnahmen mit Ihrer Immobilie generieren und Steuern sparen möchten. Dies ist z.B. bei einem selbstgenutzten Einfamilienhaus nicht der Fall. Auch für geerbte Immobilien, die vom Erblasser vor mehr als 50 Jahren angeschafft wurden, gibt es in der Regel keine Gebäude-AfA mehr. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Steuerberater, ob eine höhere Abschreibung in Ihrem Fall Sinn macht.
Bei einer vermieteten Eigentumswohnung oder einem vermieteten Mehrfamilienhaus welches älter als 30 Jahre ist und innerhalb der letzten 20 Jahre nicht umfangreich saniert/modernisiert wurde, sind die Ergebnisse sehr gut und ein Gutachten lohnt sich. Bei Gewerbeimmobilien kann sich auch schon bei 15 Jahre alten Objekten ein Gutachten lohnen.

Nach Bestellung Ihres Gutachtens über unsere Website erstellen wir mit Hilfe der von Ihnen gemachten Angaben die Berechnung der Restnutzungsdauer für Ihre Immobilie und senden Ihnen diese nach Fertigstellung als PDF per Email. Die Restnutzungsdauer gibt Aufschluss über die Höhe der Abschreibung (100/Restnutzungsdauer = jährl. Abschreibung in %). Das Gutachten kann so an Ihren Steuerberater oder das Finanzamt übermittelt werden.

Nein, eine Besichtigung ist nicht notwendig. Sollten Ihre Angaben unklar oder unvollständig sein, kontaktieren wir Sie.

Pauschal 595,00€ inkl. 19% MwSt. unabhängig um welchen Immobilientyp es sich handelt oder wie groß dieser ist.

Ja, die Kosten sind bei vermieteten Immobilien als Werbungskosten absetzbar.

In der Regel liefern wir innerhalb von 72 Stunden nach Auftragseingang. Sollte es besonders eilig sein, kontaktieren Sie uns gerne vorab.

Restnutzungsdauer-gutachten.de wird betrieben von RheinPol Immobilien aus Köln und kooperiert mit diversen Sachverständigen aus der Immobilienwirtschaft. Die Berechnungen werden von erfahrenen Immobilienprofis und ausgebildeten Gutachtern mit Hilfe renommierter Bewertungstools und etablierten Softwarelösungen erstellt.

Wir benötigen die wesentlichen Eckdaten zu Ihrer Immobilie wie Adresse, Objektart, Baujahr und Hinweise zu den durchgeführten, wesentlichen Sanierungsarbeiten der letzten 20 Jahre. Sämtliche Fragen können innerhalb unseres Onlinefragebogens beantwortet werden und Sie müssen zusätzlich keinerlei Unterlagen hochladen oder per Post übermitteln.

Der WEG-Verwalter Ihrer Eigentümergemeinschaft führt eine Beschlusssammlung. In dieser Sammlung werden alle Beschlüsse der Eigentümerversammlungen dokumentiert, entsprechend sollte die durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen dort ablesbar sein.

Wir empfehlen grundsätzlich die Rücksprache mit Ihrem Steuerberater.
Allgemein lässt sich festhalten: Sofern Sie die Immobilie in jüngerer Vergangenheit erworben und für das besagte Jahr noch keine Steuererklärung abgegeben haben, empfiehlt sich der Zeitpunkt des wirtschaftlichen Übergang. Ist für die Immobilie bereits eine steuerliche Abschreibung erfolgt, empfiehlt sich der Jahresbeginn (01.01.XXXX) für das Jahr, für welches noch kein Steuerbescheid vorliegt.
Die Angaben zur Immobilie müssen immer aus Perspektive des gewünschten Bewertungsstichtages gemacht werden.

Bei einer Kernsanierung wird das Gebäude zunächst bis auf die tragende Substanz zurückgebaut. Lediglich Decken, Außenwände, tragende Innenwände und ggf. der Dachstuhl bleiben dabei in der Regel erhalten bzw. werden lediglich instandgesetzt. Kernsanierungen können insbesondere angenommen werden bei kompletter Erneuerung der Dacheindeckung, der Fenster, der Innenwände mit Ausnahme der tragenden Wände, der nichttragenden Bestandteile der Außenwände bei Fachwerk, der Fassade, der Innenwandbeschichtung, der Fußböden, der Innen- und Außentüren sowie sämtlicher technischen Systeme wie z.B. der Heizung einschließlich aller Leitungen, des Abwassersystems einschließlich der Grundleitungen, der elektrischen Leitungen und der Wasserversorgungsleitungen, sofern die Leitungen nach Erneuerung technisch einwandfrei und als neubauähnlich und neuwertig zu betrachten sind.

Ja, unsere Gutachten werden in aller Regel anstandslos anerkannt. Sollte es dennoch zu Rückfragen oder Korrekturbedarf kommen, stehen wir gerne zur Verfügung.

Nein! Ihre Daten werden ausschließlich zur Erstellung der Berechnung genutzt. Werbung oder Newsletter gibt es nicht und eine Weitergabe erfolgt ebenfalls nicht.

Wir berechnen mit unserem Restnutzungsdauer - Gutachten die wirtschaftliche Restnutzungsdauer
Ihrer vermieteten Immobilie und ermöglichen somit eine Höhere, Steuermindernde Abschreibung!